Lange habe ich gezögert, ob ich wirklich neben meiner Arbeit als freier Journalistin, Texterin und Bloggerin auch noch einen Blog übers Schreiben aufsetzen will. Aber hei, was soll’s, ich kann ja doch nicht anders. Schreiben gehört für mich einfach zum Leben. Vor allem aber habt ihr mir immer wieder bei Einzel-Coachings, Seminaren oder im privaten Gespräch die Rückmeldung gegeben, dass euch das Thema interessiert und ihr gern mehr erfahren würdet.

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Warum dieser Blog?

Seit ich das Schreiben zu meinem Beruf als Journalistin und Texterin gemacht habe, bin ich immer wieder über Missverständnisse rund ums Thema Text und Sprache gestolpert, habe wieder und wieder die gleichen Fragen gehört und beantwortet und dabei über die Zeit hinweg gemerkt: Ja, auch in Zeiten bildstarker Medien wie Youtube und Instagram gibt es da draußen ziemlich viele Menschen, die sich für Geschichten interessieren, für Text, für Sprache, für SEO, Google und WordPress.

Text, Sprache, SEO – worüber ich schreibe

Also werde ich hier künftig darüber bloggen, was mich so in Sachen Text, Sprache, SEO und professionellem Schreiben bewegt und euch offensichtlich interessiert: Darüber, warum welche Texte wie wirken und welche Rolle SEO und Google spielen, über meine Art zu schreiben, meine Projekte und Lieblingstexte vom journalistischen Feature über den Website-Text bis zum Exposé für die örtliche Baukommission.

Eure Fragen zum Thema

Gern greife ich eure Fragen auf: Was macht einen guten Text aus? Was muss man beachten, wenn man einen Webartikel schreibt? Wie läuft das mit Google, also SEO? Warum ist Umgangssprache manchmal die perfekte Text-Sprache? Was ist Schreibstil? Und überhaupt: Wieso, weshalb, warum? Wenn ihr Fragen habt: Immer her damit!

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Wer hier bloggt

Vielleicht fragt ihr euch, wer das ist, diese Ariane Stürmer, die hier bloggt. Daher anlässlich des Blogstarts ein paar Worte über mich: Ich schreibe jeden Tag. Mal für mich, mal als Redakteurin und Journalistin, mal als Buchautorin, mal als Bloggerin, mal als Texterin; für Print und Online, für kleine und große Auftraggeber, für Magazine, Nachrichtenportale, Unternehmen und Selbständige.

Aus dem Nähkästchen: So schreibe ich

Auf die Tastatur schaue ich schon längst nicht mehr, um Buchstaben oder Zeichen zu finden. So wie Fotografen ja auch nicht erst suchen, wo jetzt gleich wieder das Einstellrädchen für die Blende ist, oder ein Pianist nicht nach der Taste fürs zweigestrichene C fahndet. Die Notebook-Tastatur ist mein Werkzeug, und manchmal schreibe ich, während ich aus dem Fenster hinausschaue und dabei die Ideen für meine Texte finde.

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Journalistische Schwerpunkte

Umwelt…

Eines meiner Themen ist dabei immer wieder die Umwelt. Wenn ihr Texte von mir dazu lesen wollt, hier zwei Beispiele, auch wenn sie schon etwas älter sind: nach wie vor zählt das Feature im Süddeutsche Zeitung Magazin über die genetischen Folgen der Umweltzerstörung zu meinen Lieblingsartikeln, genauso wie die Geschichte über das Drama der modernen Kartoffel. Auf beide werde ich bis heute immer wieder angesprochen, beide sind nach wie vor aktuell.

…Geschichte, Politik und Wirtschaft

Auch für Spiegel Online habe ich viel geschrieben. Erst für die Redaktion Einestages, dann für weitere Ressorts wie die Wirtschaft. Meine Themen? Divers wie Geschichte, Politik und Wirtschaft eben sind: Artikel über Helmut Kohl, das Unternehmen K+S und den Playboy-Gründer Hugh Hefner sind nur drei Beispiele von vielen.

Portraits: Meine Favoriten

Genauso gern wie ich mich über Wochen tief in die Recherche zu investigativen Themen vergrabe, spreche ich auch ausführlich mit Menschen, die eine Geschichte zu erzählen haben. Umfangreiche Portraits zählen für mich zum Spannendsten, was der Journalismus zu bieten hat. Beispiel Gretel und Günther Hainke: ein Portrait über die ganz, ganz große Liebe.

Der Artikel mag in einem kleinen Hochzeitsmagazin erschienen sein, das nicht die Bekanntheit einer Süddeutschen Zeitung oder eines Spiegel hat. Für mich ist das aber auch nicht entscheidend. Viel wichtiger ist es für mich, dass solchen Geschichten überhaupt Platz eingeräumt wird.

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Artikel für Kundenmagazine

Beispiel 1: Abfall – ein spannendes Thema!

Neben journalistischen Artikeln schreibe ich auch Texte für Unternehmen und Selbständige. Das Kundenmagazin der Wittmann-Gruppe betreue ich zum Beispiel ganz frisch seit 2018. Wittmann ist ein Entsorgungsbetrieb. Was mich reizt, für ein Abfall-Unternehmen zu schreiben?! Ganz einfach: Die Neugierde auf Geschichten und der Ehrgeiz, das eine Detail zu entdecken, das aus einem vielleicht zunächst langweilig klingenden Thema einen spannenden Artikel macht.

Beispiel 2: Brautkleider – Texte für ein Lookbook

Ganz anders war 2017 der Ansatz für das Lookbook des Brautkleid-Labels therese & luise. Da ging es nicht wie bei Wittmann um klassische Berichterstattung und kurze feature-hafte Artikel, sondern um Begleittexte für die neue Brautkleid-Kollektion. Sie sollten einerseits kurz und knapp die kreativen Ideen der Designerin widerspiegeln und zugleich den Charakter der Kleider.

Website-Texte

Hauptsächlich aber bin ich als Texterin auf Websites spezialisiert. Anders als bei Print-Produkten geht’s da nicht nur um eine ausführliche Recherche und spannende Artikel, sondern zugleich auch darum, Google zu bespaßen. Ganz nebenbei funktioniert die Leserpsychologie im Netz anders als im Print, so dass ich die Artikel zwar ähnlich, aber eben doch anders aufziehe.

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Text-Coaching

Wie und warum das alles funktioniert, darüber habe ich zum Beispiel beim Bayerischen Rundfunk Workshops gehalten und anderen Bloggern in Einzel-Coachings erklärt, worauf es beim Texten fürs Web neben SEO ankommt.

…Fragen? Her damit!

So, und weil ich bei der ganzen Schreiberei und meinen Coachings über so viele Missverständnisse, Fragen und Interesse am Handwerk des Schreibens gestolpert bin, blogge ich jetzt eben darüber. Ich freue mich, wenn ihr hier öfter vorbeischaut, kommentiert oder mich direkt bei Fragen anschreibt!